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• Crashpad/Bouldermatte

 
 
 
 
 

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Bild: Zwei Kletterer beim Bouldern über Crashpads
 

Ein sogenanntes "Crashpad" (umgangssprachlich auch "Bouldermatte" genannt) ist ein nützliches Utensil, das zum Bouldern und Hallenklettern in "Absprunghöhe" verwendet wird. Eine Bouldermatte kommt immer dann zum Einsatz, wenn ohne Sicherungsseil in max. Höhe zwischen 2-3 Metern geklettert wird.

Normalerweise wird das Bouldern nie im Alleingang ausgeübt. Unter dem Kletterer befindet sich immer ein Kletterpartner (wird im Fachjargon "Spotter" genannt), der den Kletterer überwacht und im Falle eines Sturzes mit seinen hochgestreckten Armen auffängt (= "spottet"). Auch wenn ein oder mehrere Spotter den Kletterer überwachen, sollte dennoch immer ein Crashpad verwendet werden, wenn ohne jegliche Sicherung in Absprunghöhe geklettert wird. Inzwischen gehören  sie auch hierzulande zur Grundausstattung des Bouldersports.

=> Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Sportklettern und Bouldern.

Erklärung der Funktionsweise

Die Funktionsweise ist relativ einfach erklärt:

Die Bouldermatte wird stets unter dem Kletterer platziert, so dass, wenn er sich beim Klettern vergreift/ vertritt und abstürzt, immer auf dem weichen Crashpad landet und so unverletzt bleibt. Eine Bouldermatte ist eigentlich nichts anderes wie eine Matratze, die speziell auf Kletterbedürfnisse abgestimmt ist. 

Da man sie zum Bouldern oftmals über längere Strecken transportieren muss, besitzen alle Bouldermatten spezielle, fest befestigte Tragegurte. Zudem lassen sich zusammenklappen, damit sie besser tragend transportiert und z.B. im Auto verstaut werden können.

Aufbau und Beschaffenheit

Crashpads werden speziell auf die Bedürfnisse des Boulderns und Hallenkletterns abgestimmt,  und verfügen über mehrere, unterschiedlich starke Schaumstoff-Polsterschichten, die zusammenfaltbar sind. Durch einen 45 Grad-Winkel, indem die Polster im Faltpunkt angeordnet sind, kann man nicht umknicken und im Faltpunkt bis zum Boden einsacken.

Man unterscheidet in der Regel zwischen Crashpad-Modellen mit zwei oder drei Schaumstoffschichten. Je Anzahl der Schaumstoffstoffpolster sind diese unterschiedlich angeordnet, um dadurch einen optimalen Schutz bei Stürzen zu gewährleisten.

Unterschiede zwischen den Crashpad-Polsterungen

Zweischichtige Modelle besitzen ein hartes Schaumstoffpolster auf der Oberseite und ein weiches auf der Unterseite. Dreischichtige Crashpads hingegen besitzen drei Polster, die unterschiedlich stark und wie ein "Sandwich" angeordnet sind => Zwei harte Polster umschließen hierbei ein weiches Innenpolster.

Durch diese Spezialkonstruktionen wird sichergestellt, dass der Kletterer beim Sturz immer perfekt aufgefangen wird und er sich zu keinem Zeitpunkt durch die Matte bis zum Boden durchdrückt. Eine zu harte Bouldermatte würde hier ebenfalls das Verletzungsrisiko steigern - diesem negativen Effekt wird mit der 2- bzw. 3-Polsterschicht-Konstruktion ebenfalls entgegengewirkt.

Auf was sollte man beim Kauf eines Crashpads achten?

Crashpad gibt es in verschiedenen Größen und unterschiedlich starken/dicken Polsterungen. Idealerweise sollte das Crashpad an das Gewicht und an die Körpergröße des Kletterers angepasst werden - kleine und zierliche Menschen (z.B. Kinder/Jugendliche, Frauen) können zu einer kleineren Bouldermatte greifen, als z.B. große und stämmige Menschen.

Tipp: Kleine/zierliche Personen oder Kinder, die nicht so hoch klettern, können auch ein größeres Luftbett oder eine Luftmatratze als Unterlegmatte beim Klettern verwenden. Gute und günstige Luftbetten gibt es z.B. auf Luftbett-Infos.de 

Hier gibt es jedoch keine Allgemeinformel und auch starke Geschmacksunterschiede, da manche kleine Menschen lieber breitere Bouldermatten bevorzugen, da sie ihnen mehr Sicherheit und eine größere Aufprallfläche bieten.

Tipp: Wenn Sie ebenfalls zu den Menschen gehören, die trotz geringer Körpergröße ein großer Crashpad kaufen möchten, so müssen Sie auch das Transportgewicht und die Strecken über die das Crashpad getragen wird berücksichtigen. Eine große Boldermatte wiegt natürlich mehr, wie eine kleine. 

Fazit:

Generell sollte man beim Kauf eines Crashpads auf eine saubere Verarbeitung, eine stabile und nicht zu harte/weiche Polsterung achten und das die Bouldermatte nicht zu schwer ist, wenn sie über weite Strecken transportiert wird.

Auch sollte man beim Kauf nicht zu sehr auf den Preis schauen und sich ggf. die Bewertungen im Internet anschauen - oftmals sind die etwas teueren (Marken-)Modelle besser und sicherer als, die günstigen.

*Tipp* Online-Angebote und empfohlene Bouldermatten / Crashpads

Für all diejenigen, die gerade auf der Suche nach Bouldermatten sind, möchten wir nachfolgend einige gute und günstige Online-Angebote aufzeigen:

 

 

 

 

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